Psychosomatische Osteopathie – Komplexe Beschwerden verstehen. Osteopathisch differenziert handeln.
Mit SPEC/SPECD, Palpation, multimodaler Koregulation und Proaktivität
Die PSO-Ausbildungsreihe
mit Prof. Torsten Liem.

STANDORT

Hamburg

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März 2027

DAUER

1,5 Jahre

Abschluss

Diplom
Psychosomatische Osteopathie

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Wenn mehrere Befunde zusammenkommen

Wie gehst du vor, wenn Beschwerden wiederkehren, mehrere Körperregionen beteiligt sind oder sich Anspannung und belastende Alltagssituationen im Behandlungsgespräch zeigen? Welche Befunde verfolgst du weiter? Wo setzt du manuell an? Und wie beziehst du die Wahrnehmung deiner Patient:innen in deine Entscheidung ein?

 

 

In der PSO-Ausbildungsreihe erweiterst du deine osteopathischen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten um spezifische palpatorische, manuelle und multimodale Ansätze. Mit SPEC/SPECD lernst du, körperliche Befunde, physiologische Reaktionen, das Erleben deiner Patient:innen und ihren Lebenskontext zusammenzuführen. Daraus entwickelst du dein Vorgehen: Wo setzt du an? Welche Ansätze verbindest du? Wie dosierst und veränderst du die Behandlung?

 

Deine anatomischen Kenntnisse, deine Palpation und deine bisherigen Behandlungstechniken bilden die Grundlage. In nachvollziehbaren Lernschritten übst du neue Vorgehensweisen und führst sie zunehmend zusammen. Befunde, Ressourcen und Patientenreaktionen helfen dir dabei, die für den einzelnen Menschen relevanten Zusammenhänge zu erkennen und deine Behandlung darauf abzustimmen.

 

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Was du für deine Praxis lernst

  • Gezielter untersuchen: Beweglichkeit, Gewebereaktionen und weitere körperliche Befunde mit Atmung, Anspannung, Körperwahrnehmung und Angaben aus der Anamnese in Beziehung setzen.
  • Behandlungsentscheidungen begründen: Mit SPEC/SPECD herausarbeiten, welche Befunde, Belastungen und Ressourcen für dein aktuelles Vorgehen relevant sind.
  • Manuelle Behandlung erweitern: Palpation und neue osteopathische Techniken mit multimodaler Koregulation verbinden und ihre praktische Anwendung üben.
  • Reaktionen aufgreifen: Wahrnehmbare Veränderungen und die Rückmeldung deiner Patient:innen nutzen, um Kontakt, Intensität, Tempo und Aufmerksamkeit anzupassen.
  • Proaktivität fördern: Patient:innen aktiv an der Behandlung beteiligen und mit ihnen Schritte entwickeln, die zu ihren Zielen und ihrem Alltag passen.

Osteopathie weiterdenken. Die Praxis von morgen mitgestalten.

SPEC/SPECD strukturieren Untersuchung und Behandlung. Du betrachtest Soma, Physiologie, Erlebnis und Kontext im Zusammenhang. Dabei beziehst du die im Einzelfall relevanten Körpersysteme und Organe ein – beispielsweise das Nerven-, Hormon- und Immunsystem. Du berücksichtigst neurodynamische Zusammenhänge, endokrine und immunologische Einflüsse sowie die Wechselwirkungen und Entwicklungsdynamiken der beteiligten Systeme. Welche Dysfunktionsmuster und Ressourcen sind für deine nächste Behandlungsentscheidung maßgeblich? Du übst, die Befunde zu gewichten und daraus deine nächsten Schritte abzuleiten.

 

Palpation und multimodale Koregulation greifen ineinander. Die Ansätze können sämtliche Sinnesmodalitäten einbeziehen und manuelle Behandlung beispielsweise mit Atmung, Bewegung, interozeptiver und propriozeptiver Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kognition und Emotion verbinden. Neurophysiologische Zusammenhänge helfen dir, diese Anwendungen fachlich einzuordnen. Du übst, die jeweils passenden Zugänge auszuwählen und aufeinander abzustimmen. Was du palpatorisch wahrnimmst, was du beobachtest und was deine Patient:innen zurückmelden, beeinflusst die Kombination und Dosierung. So wird aus unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten ein individuell abgestimmtes Vorgehen.

 

Proaktivität beginnt während der Behandlung. Patient:innen können ihre Wahrnehmung mitteilen, bei der Aufmerksamkeitslenkung mitwirken und passende Atem- oder Bewegungsimpulse aktiv aufgreifen. Gemeinsam klärt ihr, welche Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten im Alltag weitergeführt werden können. Dabei stehen die Ziele und Möglichkeiten der jeweiligen Person im Mittelpunkt.

 

So lernst du, die einzelnen Elemente innerhalb einer konkreten osteopathischen Behandlung zu verbinden.

Was diese Ausbildung besonders macht

Aus langjähriger klinischer Erfahrung entwickelt. Für deine tägliche Praxis vermittelt.

In PSO verbindet Torsten Liem seine langjährige Arbeit mit Patient:innen mit umfassenden akademischen Ausbildungen, postgradualen Fortbildungen und eigener Forschung. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen bestehender osteopathischer Ansätze sowie die Entwicklung und Weiterentwicklung klinischer Modelle und Behandlungsmöglichkeiten. Diese Erfahrungen fließen in die Ausbildung ein: Anhand konkreter Befunde, Fallbeispiele und praktischer Übungen lernst du, deine Behandlungsmöglichkeiten zu erweitern, passende Zugänge zu kombinieren und sie individuell zu dosieren.

 

Eine gemeinsame Systematik für Untersuchung und Behandlung. PSO verbindet etablierte osteopathische Prinzipien und Modelle mit acht zusätzlichen, miteinander verknüpften Subframeworks innerhalb von SPEC/SPECD. Ihr Zusammenspiel hilft dir, Befunde einzuordnen, Prioritäten zu setzen und passende Behandlungsansätze auszuwählen, zu kombinieren und zu dosieren.

 

Die relevanten Zusammenhänge des einzelnen Menschen erfassen. Du lernst, betroffene Körpersysteme und Organe in ihrer Wechselwirkung zu berücksichtigen – beispielsweise den Bewegungsapparat, das Nerven-, Herz-Kreislauf- und Lymphsystem. Ihre Entwicklungsdynamik wird ebenso einbezogen wie das Erleben, die Lebensumstände und die Ressourcen der Patient:innen. Die individuelle Situation bestimmt, welche Perspektiven deine Behandlung leiten.

 

Zusätzliche Ansätze praktisch anwenden. Du erweiterst dein Vorgehen um die spezifischen palpatorischen, manuellen und multimodalen Ansätze der PSO. Dabei übst du, therapeutische Beziehung, Stabilisierung, Integration und Alltagstransfer aufeinander abzustimmen.

Komplexität in nachvollziehbaren Schritten lernen. Über sechs Module hinweg übst du einzelne Vorgehensweisen und ihre Verbindung innerhalb einer Behandlung. Dabei lernst du auch, Kontakt, Intensität, Tempo und die Kombination der eingesetzten Impulse an Patientenreaktionen anzupassen.

 

Dich selbst und deine Patient:innen aktiv einbeziehen. Du schulst deine eigene Wahrnehmung und Präsenz und lernst, Patientenfeedback für dein Vorgehen zu nutzen. Proaktivität bedeutet dabei, Patient:innen an der Behandlung zu beteiligen und gemeinsam passende Handlungsmöglichkeiten für ihren Alltag zu entwickeln.

Einblick in den klinischen Entscheidungsweg

Ein Sportler stellt sich mit Leistungseinbußen und Schlafbruxismus vor. Im Verlauf werden Befunde an Hüfte und Psoas, Druckschmerz im Bauchraum, veränderte Gewohnheiten und eine belastende Trennung relevant. Der Fallbericht zeigt, wie sich dadurch die Behandlungsüberlegungen erweitern und manuelle Ansätze mit multimodaler bifokaler Integration verbunden werden. Er veranschaulicht ein individuelles Vorgehen.

 

Den Fallbericht lesen

Sechs Module – ein zusammenhängender Behandlungsansatz

Foundation 1 und 2 vermitteln die Grundlagen. Die weiteren Module vertiefen ihre Anwendung bei unterschiedlichen klinischen Herausforderungen. Inhalte wie sensorische Wahrnehmung, Bewegung, Atmung, autonome Regulation und emotionales Erleben werden dabei immer wieder miteinander verbunden. In nachvollziehbaren Lernschritten entwickelst du daraus ein individuell abgestimmtes Vorgehen.

 

Einzelne Module sind auf Anfrage buchbar. Fragen zu passenden Vorkenntnissen klärst du mit der OSD.

Modul 1: PSO Foundation 1 (12.03.-14.03.2027)

Einstieg in die Ausbildungsreihe

Wie verbindest du das, was du unter deinen Händen wahrnimmst, mit Atmung, Anspannung und der Rückmeldung deiner Patient:innen?

Foundation 1 führt dich in die praktische Verbindung von Palpation, therapeutischer Beziehung und multimodaler Koregulation ein. Du beschäftigst dich mit neurovegetativen Zuständen bei Patient:in und Osteopath:in und übst, deine eigene Präsenz sowie die Aufmerksamkeit der Patient:innen einzubeziehen. Regionale und globale Bezüge erweitern dabei deine palpatorische Untersuchung.

Das lernst du praktisch:

  • Mit der sinnesbasierten 11-Faktoren-Palpation regionale Befunde und globale Bezüge untersuchen.
  • Manuellen Kontakt mit Atmung und Reizen unterschiedlicher Sinnesmodalitäten verbinden, Patientenreaktionen aufgreifen und die Dosierung anpassen.
  • Den osteopathischen Safe Place, bilaterale Stimulation und die 15-Schritte-bifokale Integration praktisch anwenden lernen.

Ansätze und Techniken: „Three Hands“-Prinzip und verkörperte Präsenz; osteopathischer Safe Place; bilaterale Stimulation, unter anderem Butterfly Hug; 15-Schritte-bifokale Integration; sinnesbasierte 11-Faktoren-Palpation; fokussierte Aufmerksamkeit; PSO-Ansätze zur Diagnostik und Behandlung des Zerebellums.

Termin: 12.–14. März 2027 · Hamburg

Modul 2: PSO Foundation 2 (18.06.-20.06.2027)

Vertiefung der Grundlagen

Wie beziehst du Atmung und inneres Körperempfinden so ein, dass sie dein manuelles Vorgehen konkret ergänzen?

Foundation 2 verbindet Atemtechniken, Interozeption und erweiterte Koregulationen mit der osteopathischen Behandlung. Du beschäftigst dich damit, wie Patient:innen ihren Körper von innen wahrnehmen und welche Bedeutung dies für die Arbeit mit SPEC/SPECD hat. Die Funktionen der Insula, Reflexe und das autonome Nervensystem bilden fachliche Bezüge für die praktischen Ansätze.

Das lernst du praktisch:

  • Atemtechniken mit der Behandlung von Soma-Physiologie-Erlebnis-Kontext-Dysfunktionsmustern verbinden.
  • Interozeptive Wahrnehmung und Submodalitäten in die Begleitung manueller Ansätze einbeziehen.
  • Myofasziale Vibration und erweiterte Koregulationen praktisch üben und anhand von Patientenrückmeldungen anpassen.

Ansätze und Techniken: Atemtechniken; myofasziale Vibration; Interozeption und Submodalitäten; spezifische osteopathische Vagusstimulation; Reflexe; erweiterte Koregulationen; Ganglion coeliacum Technik; PSO-Ansätze zur Behandlung der posterioren, mittleren und anterioren Insula sowie ihre Einordnung im Kontext der Immunozeption.

Termin: 18.–20. Juni 2027 · Hamburg

Modul 3: PSO Emotionen & limbische Interaktion (25.02.-27.02.2028)

Vertiefung der klinischen Anwendung

Wie gehst du damit um, wenn während der Palpation Gefühle auftauchen oder sich das Körpererleben deutlich verändert?

Du untersuchst die Verbindung von Emotion, Verhalten, Interozeption und Propriozeption im osteopathischen Kontakt. Anamnese und Palpation werden mit der Wahrnehmung der Patient:innen zusammengeführt. Darauf aufbauend übst du Ansätze zur emotionalen Regulation und deren verbale Begleitung. Kortikale und subkortikale Netzwerke sowie Einflussfaktoren emotionaler Reaktionen helfen dir, das Vorgehen einzuordnen.

Das lernst du praktisch:

  • Angaben aus der Anamnese, palpatorische Befunde und subjektives Körpererleben gemeinsam betrachten.
  • Bewusste, bewertungsfreie Wahrnehmung und Psychoedukation in die Begleitung emotionaler Reaktionen einbeziehen.
  • Den 6-Step Emotionalen Regulations-Reset und die Osteopathische emotionale Regulationstechnik praktisch üben.

Ansätze und Techniken: 6-Step Emotionaler Regulations-Reset; Osteopathische emotionale Regulationstechnik (OER); Koregulationen; Behandlung gestörter propriozeptiver und interozeptiver Komponenten; bewusste bewertungsfreie Wahrnehmung; Akzeptanz und Psychoedukation in der Emotionsregulation.

Modul 4: PSO Trauma & Dissoziation (05.05.-07.05.2028)

Vertiefung der klinischen Anwendung

Was verändert sich an deinem osteopathischen Vorgehen, wenn starke Stressreaktionen oder Hinweise auf Dissoziation auftreten?

Dieses Modul verbindet die Einordnung traumatischer Stressreaktionen mit konkreten osteopathischen Vorgehensweisen. Du beschäftigst dich mit Symptompräsentationen, Risikofaktoren und Kontraindikationen und übst die im PSO-Konzept gelehrten Ansätze. Dabei geht es auch darum, starke Reaktionen wahrzunehmen und das weitere Vorgehen auf die aktuelle Situation der Patient:innen abzustimmen.

Das lernst du praktisch:

  • Hinweise aus Anamnese, Symptompräsentation und Fragebögen für die Einschätzung traumatischer Stressreaktionen nutzen.
  • Risikofaktoren und Kontraindikationen bei der Auswahl und Anpassung deines Vorgehens berücksichtigen.
  • Osteopathische bilaterale Stimulation und multimodale bifokale Integration bei Trauma praktisch üben.

Ansätze und Techniken: Osteopathische bilaterale Stimulation (OBS), auch bei besonders starker Traumareaktion; multimodale bifokale Integration bei Trauma; Integration dissoziierter Anteile. Weitere Inhalte: Stress und Lebenszyklen, Gehirnasymmetrie und Hirnwellen, Mitochondrien sowie Biomarker bei PTBS.

Termin: 5.–7. Mai 2028 · Hamburg

Modul 5: PSO Schmerz, Verletzung und Prävention, Schädelhirntrauma (03.09.-05.09.2027)

Vertiefung der klinischen Anwendung

Wie erweiterst du dein Vorgehen, wenn Schmerzen anhalten, Berührung empfindlich wird oder Patient:innen Bewegung zunehmend vermeiden?

Du lernst, Schmerzbefunde differenziert einzuordnen und daraus eine individuell abgestimmte Behandlung aufzubauen. Dabei verbindest du palpatorische und manuelle Ansätze mit Körperwahrnehmung, sensorischen Reizen, Bewegung und der aktiven Beteiligung deiner Patient:innen. SPEC/SPECD unterstützen dich, körperliche Befunde, physiologische Reaktionen, Erleben und Lebenskontext zusammenzuführen.

Im Mittelpunkt stehen das vierstufige osteopathische Vorgehen bei Schmerz und die multimodale bifokale Integration. Du übst, diese mit weiteren Verfahren zu kombinieren und ihre Reihenfolge und Dosierung an Befund, Belastbarkeit und Patientenreaktionen anzupassen.

Das lernst du praktisch:

  • Schmerz differenziert untersuchen: Hinweise auf periphere und zentrale Sensibilisierung, veränderte Körperwahrnehmung und Bewegungsmuster erfassen und für deine Behandlungsentscheidung nutzen.
  • Manuelle und multimodale Ansätze verbinden: Das vierstufige Vorgehen und die bifokale Integration bei Schmerz mit sensomotorischem Training, Atmung und aktiver Bewegung praktisch zusammenführen.
  • Proaktivität im Alltag unterstützen: Schmerz verständlich erklären und gemeinsam passende Schritte zu Bewegung, Schlaf, Lebensstil und persönlichen Zielen entwickeln.

Zusätzlicher Schwerpunkt Schädel-Hirn-Trauma: Nach medizinischer Abklärung übst du die differenzierte Befundung zervikaler, vestibulookulärer, autonomer und respiratorisch-zirkulatorischer Muster. Du lernst, passende manuelle Ansätze auszuwählen und Warnzeichen, Verlauf und Belastbarkeit bei der Dosierung zu berücksichtigen.

Weitere Ansätze und Techniken: Sensorische Diskrimination, Bewegungsvorstellung und Spiegelarbeit; Achtsamkeit und Reframing; akzeptanz- und werteorientierte Patientenbegleitung; Biofeedback und TENS. Beim SHT kommen befundbezogen unter anderem myofasziale Techniken, BLT/BMT, MET sowie kraniale, durale und venolymphatische Ansätze hinzu.

Termin: 3.–5. September 2027 · Hamburg

Modul 6: PSO Neuronale Integration und Behandlung von Long Covid und Brainfog (29.10.-31.10.2027)

Vertiefung der klinischen Anwendung

Welche zusätzlichen Zugänge helfen dir bei der Befundung, wenn Konzentration, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung oder Bewegungskoordination beeinträchtigt sind?

Du lernst konkrete Untersuchungen und multimodale Anwendungen kennen, mit denen du sensorische und motorische Funktionen in deine osteopathische Arbeit einbeziehst. Du untersuchst beispielsweise Augenbewegungen, Gleichgewicht, Koordination und Tonusmuster und verbindest die Befunde mit Palpation, Atmung, Interozeption und autonomen Reaktionen.

Bei Long Covid und Brainfog werden außerdem Belastbarkeit, Schlaf, Stress und weitere körperliche Zusammenhänge berücksichtigt. Medizinische Befunde und die individuelle Situation bestimmen den Rahmen deines Vorgehens. SPEC/SPECD unterstützen dich dabei, relevante Zusammenhänge zu gewichten und passende Ansätze schrittweise zu kombinieren.

Das lernst du praktisch:

  • Deine Untersuchung erweitern: Ausgewählte Tests zu Gleichgewicht, Augenbewegungen und Koordination durchführen und mit deinen osteopathischen Befunden zusammenführen.
  • Multimodal arbeiten: Manuelle Ansätze mit individuell ausgewählten Sinnesreizen, Bewegungsaufgaben, Atmung und Körperwahrnehmung verbinden.
  • Dosierung nachvollziehbar anpassen: Patientenreaktionen und Belastbarkeit beobachten und daraus Intensität, Tempo und den nächsten Behandlungsschritt ableiten.

Ansätze und Techniken: Myofasziales Mapping, Tonusmusterregulation, propriozeptive und vestibulookuläre Anwendungen sowie die im PSO-Konzept vermittelten Abläufe MEDULLA 7-STEP-RESET, Pons-Reset und Mittelhirn-Reset. Ergänzend werden multimodale bifokale Integration, autonome Regulation und venolymphatische Ansätze in den klinischen Zusammenhang eingeordnet.

Termin: 29.–31. Oktober 2027 · Hamburg

Eine Kooperation mit dem Liem Institute

Kursleitung

Prof. Torsten Liem M.Sc. Ost., M.Sc. paed. Ost., B.Sc. Ost.,  D.O., D.P.O. (DEU)

  • CEO der Osteopathie Schule Deutschland (OSD)
  • Dekan der Osteopathischen Studiengänge an der DIPLOMA Hochschule
  • Gründer des Liem Institute

 

Torsten Liems Ausbildungsweg umfasst akademische Studien und 392 selbst absolvierte postgraduale Kurse. Er hatte die Gelegenheit, persönlich bei prägenden Lehrern der Osteopathie wie Robert Fulford, Anne Wales, John Wernham, Alan Becker, Lawrence Jones, Fred Mitchell, John Upledger, Robert C. Ward, Jim Jealous und Viola Frymann zu lernen.

 

In seinem Buch „Psychosomatische Osteopathie“ und in dieser Ausbildungsreihe führt er körperliche Befunde, physiologische Zusammenhänge, das Erleben der Patient:innen und ihren Lebenskontext zusammen. Im Kurs vermittelt er, wie du diese Perspektiven in der Untersuchung und in konkreten palpatorischen, manuellen und multimodalen Ansätzen anwendest.

 

Fakten Kursreihe
Psychosomatische Osteopathie

Psychosomatic Osteopathy offers me the possibility to analyse numerous dysfunctional influences and to transform them in a change of perspective. This course enabled me to recognise my own stressors and progressively dissolve them. Torsten inspires me with his extensive knowledge and passion for this subject. Through my own experiences, it is now possible for me to also accompany my patients in their personal development process. I am very grateful for this.
Nancy P.
The course with Torsten was transformative. It was a dream came true and now all that acknowledgment is present in my life and certainly improving the lives of many patients. The way the professor captivates people is magical, he is an example of an osteopath, a complete professional, and it was such an honor to learn from a world reference like him.
Dr. Rodrigo S.
Excellent pediatric seminar by Torstem Liem in Madrid, one of the highlights of the year. The rich and thorough explanations about how anatomy, physiology, metabolism and psychology are interwoven were outstanding, as for the relationship between mother and child, all supported by the most cutting-edge science based studies. The hands-on work is extremely precise and effective, while the evaluation protocol is a must-have reference of all interested in the pediatric approach in osteopathy.
Carlos G.
Torsten Liem’s scope of knowledge is extraordinary. He has the rare gift of being able to explain complex systems and their interrelationships within an individual patient. No matter your nutritional knowledge, this man has something to teach you.
Danielle W.
It was phenomenal and brilliant. Torsten interested me even more, especially his teaching. His broader view of body restrictions and dysfunctions was a mind opener for me. His teaching is very structural in a positive way, and permeated with his personality. What I like the most are two things. First one is the bravery to integrate in osteopathy and at the same time to discover new things, to research evidence base for the topic. The second is that Torsten presents practical work in a completely modest way, with so much compassion for the client and the process during the session. His work encourages me to keep doing osteopathy, to integrate it with other methods through practical work and to believe in myself.
Slavica R.
He integrates not only vessels, cranial nerves, hormones, the neurovegetative, brain chemistry, but also life contexts of the patient, as well as morphodynamic and evolutionary viewpoints. He explained the complex anatomy and the relationships between the individual anatomical structures in an easily accessible way. He showed us the practical side of working with a patient and also integrated numerous self-help techniques for the patient. We were able to try out the techniques on ourselves under supervision. I use these techniques all the time in my practice.
Zofia B.

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